Nachlese – Buchmesse Leipzig

1431_lmAuch wenn ich das Glück habe, vor Ort zu wohnen, war leider nicht genug Zeit für einen ausführlichen Besuch der Buchmesse Leipzig, aber ein Nachmittag musste sein. Gerne hätte ich auch Sandra Florean besucht, das Bundesamt für magische Wesen heimgesucht oder mich von Laya Talis beißen lassen – aber gut! Was ich auf jeden Fall bekam waren Schwielen vom Büchertragen, und ein paar von meinen neuen Schätzen zeige ich jetzt, bevor ich sie ausführlich bespreche, was ein Weilchen dauert wird.

Ich habe wenig Fotos gemacht, aber die Atmosphäre genießt man am besten live, angefangen vom akkustisch verstärkten Gemurmel in der Glashalle bis hin zum bunten Treiben an den Ständen und spacigen Manga-Fans in coolen Kostümen.

1434_lmAndreas Eschbach musste mit nach Hause. Dieses Buch ist zwar schon älter (1998) aber Geschichten verderben ja nicht und es stand schon länger auf meiner Liste.

Kurzbeschreibung: Stephen Foxx, Mitglied der New Yorker Explorer’s Society, hat nur eine Erklärung für seinen archäologischen Fund: Jemand muss versucht haben, Videoaufnahmen von Jesus Christus zu machen! Der Tote im Grab wäre demnach ein Mann aus der Zukunft, der in die Vergangenheit reiste – und irgendwo in Israel wartet eine Kamera samt Aufnahmen in einem sicheren Versteck darauf, gefunden zu werden. Oder ist alles nur ein groß angelegter Schwindel? Ein dramatisches Wettrennen zwischen Archäologen, dem Vatikan, Medien und Geheimdiensten beginnt …

1435_lmSchwarze Tränen
hingegen ist nagelneu und klingt düster-amüsant:

Im »Gasthaus zum Löwen« in Staufen findet Lukas Faust, Nachfahre des berühmten Doktor Faust, ein mittelalterliches Zauberbuch. Als er einen kostbaren Diamanten aus dem Einband herausbricht, geht auf einmal ein Froschregen über der Stadt nieder, und die Jagd auf ihn wird eröffnet. Erst der schwarze Pudel Mephistopheles, der sich als Teufel persönlich entpuppt, rettet ihn. Mephisto erklärt ihm, dass in der Hölle ein Machtkampf tobt. Wer die drei Teufelstränen besitzt, von denen Lukas’ Diamant eine ist, vermag die Apokalypse heraufzubeschwören. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn die zwei müssen die übrigen Tränen vor ihren Verfolgern finden.

1438_lmBand 1 der Amizaras Chronik: Aschamdon habe ich mitgenommen, weil die Geschichte interessant klingt und das Buch mit soviel Liebe gemacht ist, dass es keinen Grund gäbe, es lieber in elektronischer Form zu besitzen. Etliche Illustrationen, Rätsel und versteckte Hinweise machen das fadengebundene Buch zu einer kleiner Abenteuerreise – ich bin gespannt ob der Inhalt hält, was auf die Aufmachung verspricht.

Hier noch zwei kleine Einblicke:

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So schön, oder? Ich werde natürlich berichten.

 

 

 

 

Jetzt etwas ganz anderes, dieses Buch wurde als Friedensstifter verschenkt und enthält vergleichende Religionswissenschaft, die einander näherbringen soll. Am Stand des Verlags für systemische Konzepte hatte ich ein langes und tolles Gespräch – ich habe zwar gerade kein Problem zu lösen aber hätte ich eines, dann würde ich diese netten Menschen kontaktieren, die sich auf Traumaforschung spezialisiert haben. 14311_lm

Ohne Probleme lebt es sich aber auch ganz gut.

 

 

 

 

Meine schönste Begegnung hatte ich allerdings mit Limaråder Autorin von 2044, die ihr Buch so beschreibt:

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2044 ist mein Plädoyer für die Erde und ihre unschuldigen Kinder, eingebunden in eine epische Geschichte über Menschen und andere Erdenwesen, die mit den Konsequenzen unseres heutigen Handelns leben müssen.

Der erste Teil ist auch bei amazon ladbar: Kalte Gischt (Fantasy – Buchreihe für Erwachsene I Ebook): 2044 – Tag 1

Ich war über das Motto des Standes gestolpert: Fantasy für Erwachsene, und kaum zwei Minuten später waren wir schon in epische Gespräche verstrickt. Wahrscheinlich kommen wir von benachbarten Planeten 😉

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Auch Doro, die singende Freundin der engagierten Autorin war ganz lieb und ich bekam noch eine CD – so süß, ich bin ganz gespannt! Das Cover macht ja schon gut Laune. Edit: Hört HIER mal rein!

 

 

Dann haben meine Mama und ich noch, bis zum finalen Rauswurf aus den heiligen Hallen, in den langen Antiquariats-Regalen gestöbert,

14310_lm 1439_lmund zack, waren wir schon eingequetscht in der Bahn nach Hause, wo ein dicker und unheimlich wichtiger Mann seinen Fuß dauernd auf meinen stellte und seinen riesigen Koffer an meine Knie drückte, als er sich drei (!) Stationen bevor er aussteigen musste entschied, lieber zu stehen und im Gang auf sein Tablet zu starren.

Aber jetzt tut es nicht mehr weh.

Und das nächste Mal nehme ich mir mehr Zeit für die Buchmesse Leipzig – das habe ich mir fest vorgenommen.

 

5 Kommentare

  1. Hi!
    Wie schade, dass wir uns nicht getroffen haben! Aber an einem Tag schafft man wirklich nicht alles. Das Jesus-Video kann ich Dir nur empfehlen. Das habe ich (damals) auf meiner allerersten winzigkleinen Buchmesse in (Achtung) Wilhelmshaven gekauft 😀

    Ganz liebe Grüße
    Sandra

    1. Liebe Sandra, das nächste Mal komme ich Dich auf jeden Fall besuchen!
      Willhelmshaven *hihi bekannt für Buchmessen 😀
      Lieb das Du reinschaust, machs Dir schön! Ela

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