Einen Wunsch frei

Ich fand die Geschichte „Einen Wunsch frei“ ganz bezaubernd. Worum geht es in diesem Debütroman der amerikanischen Autorin Kamy Wicoff, der zuerst unter dem Titel „Wishful Thinking“ erschien?

Die Geschichte: Die alleinerziehende Jennifer Sharpe kämpft täglich mit dem Chaos, das aus all ihren Verpflichtungen entspringt: Die Kinder, die Arbeit, die kotzende Katze und der winzige Rest Privatleben, der bei all dem übrig bleibt, sind schwer unter einen Hut zu bekommen. Darum beginnt die Geschichte auch gleich mit Jennifers Wunsch, zwei Personen gleichzeitig sein zu können. Und wer hat sich das inmitten unbeantworteter Emails und unbezahlter Rechnungen nicht auch schon einmal gewünscht?

Der kleine Helfer, mit dem Jennifer die Teile ihres Lebens zusammenhält, ist ihr Handy. Damit koordiniert sie alle Termine und organisiert ihre beiden Vollzeit-Leben als Angestellte und Mutter. Jennifer ist ganz und gar davon überzeugt, ohne ihr Handy nicht überleben zu können. Was für eine Katastrophe, als es eines Morgens verschwunden ist!

Als sie das Telefon schließlich vor ihrer Tür findet, ist es mit einer neuen App ausgestattet, die es ihr erlaubt, an zwei Orten gleichzeitig zu sein. Ja, Jennifers geheimer Wunsch geht tatsächlich in Erfüllung – sie hat eine kleine Zeitreise-Maschine bekommen und kann ihr Leben endlich perfekt meistern.

Wer glaubt, das Chaos habe nun ein Ende, der irrt: Jetzt beginnt das Leben erst wirklich aufregend zu werden. Doch wer wissen möchte, für welche Zwecke Jennifer die App schlussendlich nutzt, wie das Ganze eigentlich möglich ist und welche neuen Herausforderungen sich ergeben, der muss das Buch wirklich selbst lesen!

Die Sprache: Locker und leicht mit einer gehörigen Prise Humor gewürzt ist mir das Lesen nicht nur sehr leicht gefallen, es hat auch jede Menge Spaß gemacht. Auch wenn das Buch seine Längen hatte, ich habe Jennifer gern durch diesen Teil ihres Lebens begleitet.

Die Hintergründe: Was ich an der Geschichte besonders toll fand, war die Ausarbeitung der physikalischen Hintergründe. Es wurde nicht einfach etwas behauptet, sondern glaubwürdig dargelegt, wie die Zeitreisen in dieser Geschichte funktionieren sollen. Das gehört zu so einer Geschichte ganz einfach dazu! Und natürlich darf auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen. Es gibt, soviel darf ich verraten, ein Happy End.

Mein Fazit: Lest bei amazon in die Leseprobe, und wenn ihr den Stil der Autorin mögt, dann gönnt euch diese Geschichte. Mir hat sie viel Spaß gemacht!

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