Irgendwo im Glück

Die irische Autorin Anna McPartlin publiziert seit 2006 und landete 2012 mit Niemand kennt mich so wie du ihren ersten Bestseller. Auch Die letzten Tage der Rabbit Hayes dürften jedem ein Begriff sein. Demzufolge war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der die Geschichte der alleinerziehenden Maisie erzählt, die sich aus einer gewalttätigen Ehe befreien konnte. Im Prolog erfahren wir, dass Maisies Sohn Jeremy tot ist. Die Geschichte selbst setzt jedoch vorher ein, nämlich als Maisie nach langer Zeit die ersten neuen Liebesbande knüpft. Zu diesem Zeitpunkt lebt sie mit ihren Kindern Jeremy und Valerie und ihrer Mom in einem kleinen, leicht chaotischen und liebenswerten Leben.

Ich hätte das Buch wirklich gern gelesen, doch leider bin ich nicht weit gekommen. Ich fand die Schilderungen über die demente Großmutter und die Anteilnahme der ganzen, kleinen Familie so rührend! Maisie hat nach Jahren endlich wieder ein Date, was ihre Kinder ganz unterschiedlich aufnehmen. Beinahe lässt sie es sausen, weil sie so aufgeregt ist. Man konnte sich als Leser gut in sie hineinversetzen.

Warum konnte ich dieses Buch nicht zu Ende lesen? Die übertriebene Fäkalsprache hat mir wirklich jede Freude daran verdorben. Das ständige Fluchen und die von Kraftausdrücken geprägte Alltagssprache haben es verhindert. Vielleicht ist es bei den Iren normal, dass so miteinander gesprochen wird? Ansonsten müsste ich Anna McPartlin unterstellen, dass sie Authentizität erzwingen wollte. Ich selbst bin nun wirklich mit mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, doch das war mir einfach zu viel. Schade um die Geschichte, den ich hätte gern noch etwas mehr Zeit mit Maisie verbracht und erfahren, was mit Jeremy geschehen ist.

Trotzdem vielen Dank an
 und den Rowohlt Verlag für mein Exemplar.

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