Heute gelesen: Prokrastination

Ja, das ewige Problem mit dem Aufschieben, wer kennt das nicht? Würde man nur so viel schreiben wie man plant und träumt (und zweifelt). Bei unangenehmen Angelegenheiten ist es ja noch verständlich, dass man ihnen am liebsten aus dem Weg gehen möchte, aber das Schreiben aufschieben? Das wollen wir doch so gern! Und vor allem wollen wir auch einmal fertig werden! Der geschätzte Marcus Johanus erklärt in seinem Blogbeitrag nicht nur, woher die Aufschieberitis eigentlich kommt, sondern gibt dem Leser vier Strategien an die Hand, wie er das Prokrastinieren am besten bekämpfen kann. Lest mal hier: In 4 einfachen Schritten Aufschieberitis bekämpfen.

Bei mir sind es ganz oft Versagensängste, die meinen kreativen Prozess hemmen. Ich denke, das was ich tue wird nicht gut genug sein, es wurde alles schon gesagt oder geschrieben, und traue mir selbst nicht genug zu. Oftmals es es der „innere Kritiker“, der sich ungefragt in unsere kreativen Angelegenheiten einmischt (Seltsam, beim Abwaschen hält er immer die Klappe) und uns demotiviert. Wie man mit „ihm“ umgehen kann, darüber habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und hier aufgeschrieben: Der innere Kritiker und die Kreativität.

Mit dem Aufschieben haben sich schon viele kluge Leute beschäftigt. „Einfach anfangen“ ist ein viel gehörter Tipp -und ja, es funktioniert! Es erfordert weniger Energie, sich zu einem 15minütigen Schreibintervall zu motivieren, als sich gleich ein ganzes Kapitel vorzunehmen. Warum das so ist, erklärt Heike Thormann von KreativesDenken und schlägt gegen die Aufschieberitis die Cliffhanger-Methode vor. Lest mal hier: Mit der Cliffhanger-Methode nicht mehr aufschieben.

Markus Cerenak beschäftigt sich auf seinem Blog mit dem Weg zum Erfolg. Er gibt gleich 18 Tipps, wie man die Prokrastination (bei meiner besten Freundin und mir auch als Prokaffeenation bekannt) bekämpfen kann. Lest selbst: Aufschieben bremst deine Leidenschaft- 18 Tipps, was du sofort dagegen tun kannst.

Wenn es so viele gute Tipps gibt, warum schlagen wir uns dann immer noch mit dem Aufschieben herum? Nun, den entscheidenden Tritt in den Hintern können wir uns nur selbst geben. Etwas, das wir in unserem Leben etablieren wollen, können wir nur mit kleinen Schritten zu einer guten Gewohnheit machen. Da gilt es den, den Anfangswiderstand zu überwinden und dann am Ball zu bleiben. Am besten jeden Tag. Fangen wir heute an!

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